Dreamteam: G7 & ukrainische Milliardäre und Faschisten

Es fällt schwer, die Machenschaften der G7-Staaten in den letzten Jahren anders als militaristisch und faschistisch zu bezeichnen: Ob nun die offene Teilhabe von Faschisten am Kiewer Putsch vom Februar 2014 und den folgenden Putschregierungen, welche von Deutschland und den USA auf alle erdenkliche Weise unterstützt wurden und werden (SPD-Außenminister Steinmeier empfing die ukrainische „Opposition“ mit ihrem Swoboda-Faschistenführer Tjanibok sogar am Vorabend des Putsches offiziell in der deutschen Botschaft in Kiew).

Oder das faschistische Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa, das vom lokalen „prowestlichen“ Putschgouverneur als „gerechte Strafe“ für Protest gegen die neue Regierung bezeichnet wurde. Oder die dauernden Kriegsdrohungen gegen den imperialistischen Rivalen Russland durch die NATO (garniert mit der einen oder anderen Weltkriegsdrohung der neuen Kiewer „Friedenstauben“). Oder der brutale Sozialkahlschlag gegen die arbeitende und arme Bevölkerung der Ukraine. Der wird organisiert vom Milliardär Poroschen- ko, der den Ukrainern 2014 von den G7 als neuer Präsident serviert wurde und nun rund um die Uhr IWF-Kürzungen durchprügelt und Freihandelsverträge mit der EU unterschreibt.

Ganz zu schweigen von seinen superreichen profaschistischen Kapitalistenfreunden Achmetow und Kolomoiskij. Der erste sorgte und sorgt dafür, dass Faschisten in die staatlichen Repressionskräfte aufgenommen werden und der zweite rekrutierte mit seinen Milliarden einfach eine faschistische Privatarmee: Selbst ist der Milliardär!

„Sanftere“ Werkzeuge des Imperialismus: IWF, Weltbank und Troika

Die G7 trampeln also auf den Völkern der Ukraine herum, betrügen sie dabei aber noch mit der Lüge vom „Wohlstand durch Anschluss“ an die EU oder den westlichen Staatenblock. Die große Masse der Völker Süd- und Osteuropas, die von ihren kapitalistischen Regierungen in die EU und in G7-dominierte „Freihandelszonen“ und sonstige Wirtschaftsabkommen gezerrt wurden, kann ein Lied von den „Erfolgen“ der imperialistischen Globalisierung singen. Hier haben die Imperialisten sogar auf kriegerische und terroristische Methoden verzichtet, anders als im Fall der Ukraine seit 2014 oder auch noch beim letzten Versuch einer Ostererweiterung 1939-1945. Das war für die Imperialisten Deutschlands, der EU und der G7 nicht wünschenswert und auch nicht nötig, wo Osteuropa auch einfacher zu erobern war. Von der EU-Angliederung der mittlerweile dreizehn osteuropäischen Staaten seit 2004 profitierten dabei allerorts einzig die Kapitalisten, und zwar vor allem die riesigen Monopolkonzerne und Banken aus den G7-Staaten wie VW, BASF oder die Deutsche Bank. Sie bekamen neue Märkte für Waren, Anlagen und Kredite, allen voran die deutschen Konzerne.

Fight G7 – Fight Imperialism!

Anstelle des globalisierten Imperialismus, der nur Barbarei zu bieten hat, brauchen wir die internationale Solidarität der Arbeiter und Völker, die die Grenzzäune weltweit einreißt und den Schulterschluss aller Unterdrückten in Frieden und Wohlstand ermöglicht. Anstelle eines Weltsystems, in dem immer neue Morde, neue Raubzüge und neue Betrugsmanöver auf globalem Maßstab geplant werden, brauchen wir eine Planung der Weltwirtschaft im Interesse der Bedürfnisse der Arbeiter und Unterdrückten, letztlich im Interesse der ganzen Gesellschaft.

Lasst uns deshalb gemeinsam für die Revolution in unseren Ländern und Weltregionen kämpfen, um den herrschenden Milliardären und ihren Banken und Konzernen die Fabriken, Pipelines, Kraftwerke, Serverstationen und Ländereien zu entreißen, wo es zuerst gelingt. Lasst uns deshalb daran arbeiten, die kollektive Macht der Arbeiter und Unterdrückten der Welt überall weiterzuentwickeln, wo es möglich ist und die weltweite revolutionäre Entwicklung weiter treiben, bis zum Sturz der Kapitalisten und zum Aufbau des Kommunismus. Lasst uns der ganzen kapitalistischen, egoistischen Ideologie und Vereinzelung unsere ent-schlossene und organisierte internationale Solidarität entgegensetzen und selbstbewusst für die zukünftige kommunistische Gesellschaft kämpfen: Auf der Straße, im Betrieb, im Viertel, in der Schule, in der Uni – und wenn nötig auch in den bayrischen Alpen. Nicht wir Kommunisten, die Geschichte selbst stellt der Welt diese revolutionäre Aufgabe, um Schluss zu machen mit der Barbarei des 21. Jahrhunderts und damit die Menschheit eine Chance bekommt, das nächste Jahrhundert noch zu erleben.

Mobi-Zeitung zu EZB und G7

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